8. Ackerlauf 2015

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung vom 13.07.2015

„Die Stiefel durften erst am ersten Hindernis angezogen werden. Dort wurden sie vorher mit Wasser gefüllt, um zu sehen, ob sie auch wirklich dicht sind. Über Strohballen, durch Tunnel und vor allem die Wasserbecken mussten die Teilnehmer möglichst schnell ans Ziel gelangen. Dieses Jahr gab es sogar einen, wenn auch ungeplanten Testlauf am Vorabend. Auf dem Sportplatz fand am Freitagabend nämlich ein Junggesellenabschied statt. Die meisten Teilnehmer des offiziellen Rennens am Sonnabend hatten sich wieder zünftig verkleidet. Nach den ersten Matschhindernissen waren die leuchtenden Farben der drei rosa Schweinchen jedoch beispielsweise weitgehend im Wasserbecken geblieben.

Die Bremer Stadtmusikanten mussten die märchentypischen Aufstellung zeigen, die Village People starteten natürlich mit dem dazugehörigen Lied YMCA. Mitunter braucht es jedoch weder Originalität noch Bestleistung, um auf das Podest zu gelangen. Beispielsweise ist erstmals der Teilnehmer mit der längsten Anreise geehrt worden. 520 Kilometer hat A. Neser auf dem Tacho. Denn er kommt aus Beilstein bei Heilbronn. Insgesamt 36 Erwachsene und sechs Kinder haben sich beteiligt. Nicht ganz so viele wie im Vorjahr, aber wohl mit genau soviel Spaß.“